Am Turnier in Lugano kam der SC Schaffhausen
erneut zu je einem Sieg und einer Niederlage. Im Spiel am Samstag gegen
den Gastgeber unterlag der SCS mit 8:9, tags darauf siegte er gegen
Basel 8:7.
«Es ist schwierig, in Lugano gegen Lugano zu
gewinnen», meldete SCS-Spieler Ueli Wehrli aus dem Tessin. Die Szene,
die Wehrli am meisten zu denken gab, ereignete sich im zweiten Viertel.
Pascal Müller schied nach einer ungeahndeten Tätlichkeit mit einer
auf-geschlagenen Unterlippe aus. «Der Schiedsrichter stand nur wenige
Meter entfernt und hat nicht gepfiffen», ereiferte sich der
Schaffhauser Center. Dass wenige Minuten später noch John Coviello ohne
ersichtlichen Grund definitiv ausgeschlossen wurde, passte ins Bild.
Durch diese negativen Umstände fehlten dem SCS danach die Varianten,
und Lugano schlug daraus Profit.
Um die Moral nicht gänzlich zu verlieren, forderte Trainer Uwe Sterzik
im Spiel gegen Basel einen Sieg. Dieser Vorgabe kamen die Spieler nach.
Die Art und Weise, wie der 8:7-Sieg zu Stande kam, mochte Ueli Wehrli
nicht gross kommentieren. «Mit viel Krampf haben wir gegen einen
unangenehmen Gegner gewonnen», fasste er zusammen. Mit mittlerweile
zwei Siegen aus vier Meisterschaftsspielen befindet sich Schaffhausen
am unteren Rand der Zielsetzung.
(jok)
NLA. Runde 3. Lugano - SCS 9:8 (2:2, 2:3, 3:2, 2:1).
SCS: Luzhnica; Hirt (1), Oberholzer (1), Haufe (3), U. Wehrli (2),
Coviello (1), Müller, M. Wehrli, Staufer, Mudroch. - Die weiteren
Resultate: Basel - Carouge 7:5. Horgen - Monthey 18:3. Ägeri -
Kreuzlingen 7:8. - Runde 4. SCS - Basel 8:7 (3:2, 0:1, 2:1, 3:3).
SCS: Luzhnica; Hirt, Oberholzer (1), Haufe (3), U. Wehrli (1), Coviello
(1), M. Wehrli (1), Staufer, Mudroch (1). - Die weiteren Resultate:
Kreuzlingen - Carouge 16:6. Monthey - Lugano 13:17. Horgen - Ägeri
10:11. - Bemerkung: Alle Spiele am Turnier in Lugano. - Resultate/Tabelle siehe Seite 22.