Der Wille zu gewinnen ist wichtig.
Der Wille zu trainieren ist entscheidend.
, Nodari Tina

SCSH nutzt HiPoint Meeting als Formtest vor SM

Der Schwimmclub Schaffhausen setzte am 44. Internationalen Hi-Point Meeting in Zürich bewusst auf einen Trainingswettkampf. Rund zweieinhalb Wochen vor den Langbahn-Schweizermeisterschaften stand für die Schaffhauser Elite nicht die Jagd nach Bestzeiten im Vordergrund, sondern die Überprüfung des aktuellen Formstands unter Wettkampfbedingungen.

Mit knapp 500 Schwimmerinnen und Schwimmern aus 33 Vereinen aus dem In- und Ausland war das traditionsreiche Meeting stark besetzt. Der SCSH trat mit elf Athletinnen und Athleten an, beschränkte sich jedoch gezielt auf die Morgenprogramme und verzichtete auf Finalteilnahmen. Geschwommen wurden vor allem 50- und 100-Meter-Strecken – ein klares Zeichen für die Ausrichtung als Standortbestimmung innerhalb der laufenden Trainingsphase.

In der offenen Wertung erzielte Lorena Frano bei fünf Einsätzen mit Rang 10 über 200 m Schmetterling ihr bestes Resultat. Danilo Favale erreichte bei sieben Starts Rang 12 über 200 m Brust und verbuchte dabei drei persönliche Bestzeiten. Ella Nodari belegte bei sieben Starts Rang 17 über 100 m Freistil. Aurel Saladin absolvierte mit acht Rennen das umfangreichste Programm und klassierte sich über 200 m Brust auf Rang 20 sowie gelang ihm eine persönliche Bestzeit. Jana Bold erreichte bei vier Starts als bestes Resultat Rang 22 über 50 m Schmetterling. Linus Zimmermann belegte bei sechs Einsätzen Rang 24 über 100 m Brust.

In den Juniorenwertungen (Jahrgang 2008 und jünger) zeigte Erim Ekinci mit Rang 5 über 100 m Schmetterling die beste Platzierung. Gabriel Dubs klassierte sich bei fünf Starts auf Rang 8 über 200 m Brust und erzielte dabei drei persönliche Bestzeiten. Ebenfalls Rang 8 erreichte Tara Saladin über 200 m Lagen und verbuchte eine persönliche Bestzeit. Marlon Gloor belegte Rang 10 über 100 m Brust und schwamm eine persönliche Bestzeit. Ben Wanner erreichte bei drei Starts Rang 12 über 400 m Freistil und stellte dabei zwei persönliche Bestzeiten auf.

Der gezielte Verzicht auf Finals sowie das Schwimmen aus dem vollen Training heraus unterstreichen den Charakter des Wettkampfs als Teil der unmittelbaren Vorbereitung. Für den Schwimmclub Schaffhausen diente das Hi-Point Meeting damit als wichtiger Gradmesser auf dem Weg zu den Schweizermeisterschaften, bei denen die Leistungen unter ausgeruhten Bedingungen abgerufen werden sollen.